5b-Blog

1. Juni 2009

Fabel (Osterhase)

Gespeichert unter: Fabeln — deu5b @ 19:06

In einem japanischen Garten lebten 2 kleine junge Hasen. Diese hießen Benno und Shiba. Eines Tages war Shiba weg und Benno suchte ihn tagelang. Er wusste aber nicht, wo sein Bruder noch sein könnte. Er hatte schon alles ausgesucht.

Shiba hatte sich beim Spielen im Wald verirrt und ist an eine Höhle gekommen. Hier wollte er sich ausruhen und am nächsten Morgen weiter den Weg nach Hause suchen. Es war eh` schon spät und wurde langsam dunkel.

So wie er sich der Höhle näherte, hörte der kleine Hase immer ein komisches knurren und heulen. Das machte ihm Angst, weshalb er nicht in, sondern vor dieser unheimlichen Höhle schlief.

Am nächsten Tag, als er noch einmal versuchte in die Höhle zu gehen, war das Geräusch auf einmal weg, aber er hatte immer noch ein bisschen Angst. Mutig ging er ganz langsam hinein.
Was sah er da für ein pelziges, kleines Tier ? Vorsichtig schaute sich Shiba um und sah, das es ein Wolfen-Baby war. Wo war seine Mutter ?

Der Hase dachte, dass der ganz kleine Wolf vielleicht lieb und nett wäre, also ging er zu ihm hin und begann mit ihm zu sprechen. Dabei erfuhr Shiba, dass das Wölfchen keine Eltern mehr hatte. Shiba wollte ihn trösten, aber der Wolf sagte mürrisch und böse: „Phh, was verstehst du schon davon.“ Der Hase erwiderte darauf: „Meine Eltern sind auch gestorben. Ich musste es auch verkraften und weiterleben. Wenn du willst, können wir ja Freunde werden. Wir können uns Geheimnisse erzählen, können uns gegenseitig helfen,… „ .

Der Wolf – noch immer tieftraurig – sagte: „Wo kannst du kleiner Knirps eigentlich her und was willst du mir schon helfen. Außerdem bist du ehe viel zu schwach.“ Shiba war über diese Wort sehr traurig, hatte er es doch nur gut gemeint. Dennoch blieb er in seiner Nähe.

Am nächsten Tag trat der Wolf in eine Seilfalle und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Er schrie laut um Hilfe. Als der kleine Hase dies hörte, rannte er so schnell er konnte los, um dem Wolf zu helfen. Darüber freute sich der Wolf sehr. Er reichte dem Häschen die Hand und bedankte sich.

In diesem Augenblick fand auch Benno die Höhle und sein Brüderchen.
Alle drei wurden für immer die besten Freunde und blieben zusammen bis an ihr Lebensende.

1 Kommentar »

  1. perfekt finde ich

    Kommentar von deu5b — 2. Juni 2009 @ 08:46 | Antworten


RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Kommentieren

Bloggen Sie auf WordPress.com.